Kronleuchter, Lampen und Korbleuchten aus sandgestrahltem oder mattiertem Glas
Erschienen: 08.01.2018
Der Prozess des Sandstrahlens und der Glasmattierung
Sandstrahlen ist eine relativ beliebte Veredelungstechnik für Glasoberflächen.
Dieses mechanische Verfahren wird mit Hilfe einer pneumatischen Vorrichtung durchgeführt, deren Hauptbestandteile sind: ein Behälter mit Sandstrahlmittel (Sand oder Korund einer bestimmten Körnung), eine Druckluftzufuhr und eine Pistole mit einer Düse. Der gesamte Prozess findet in einer Vakuumkammer statt, die so konstruiert ist, dass sie das Entweichen von feinen Partikeln aus dem Sandstrahlprozess verhindert und so den Bediener vor Lungenschäden schützt. Die sandgestrahlte Glasoberfläche ist rau und stumpf, daher wird das Glas mit Flusssäure (HF) geätzt, um den Glanz zu erhöhen und Dellen zu entfernen.
Die Grobheit der sandgestrahlten Oberfläche ist deutlich höher als die der matten Oberfläche.
Die sandgestrahlte Oberfläche selbst glänzt nicht, aber wenn sie beleuchtet wird, glänzt sie wunderschön.
Das Funkeln des Glases kann durch einen Diamantschliff verstärkt werden.
Geätztes Glas ist das Ergebnis eines chemischen Prozesses, der als Frosting bezeichnet wird - das Ätzen mit der bereits erwähnten Flusssäure. Mit dieser Technik des Auftragens einer Aufschlämmung von Flusssäuresalzen lassen sich verschiedene Markierungen oder Verzierungen auf der Glasoberfläche herstellen. Durch schrittweises Abdecken der Flächen und wiederholtes Mattieren lassen sich unterschiedliche Mattstärken erzielen, oder einige mattierte Flächen können mit einer Polierscheibe oder Säure nachpoliert werden, um interessante Übergänge von klarem zu mattiertem Glas zu erhalten.
FOTO 1 - Beispiele für sandgestrahlte Glas- und Messinggussteile
Die Kombination aus goldenem Metall und weißem Milchglas sieht sehr subtil aus.
FOTO 2 - Tischlampen aus farbigem Kunstglas
FOTO 3 - Kunstvolle dekorative Kerzenständer aus farbigem sandgestrahltem Glas
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